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Prof. Dr. Dr. habil. Gerald Reiner

Justus-Liebig-Universität Giessen
Klinikum Veterinärmedizin
Klinik für Schweine

Derzeitige Arbeitsschwerpunkte

  • Krankheitsresistenz
  • Molekulare Krankheitsdiagnostik
  • Tierschutz und Tierwohl beim Schwein
  • Swine Inflammation and Necrosis Syndrome

Zu seiner Arbeit sagt Prof. Reiner

„Typisch für eine Klinik, können wir uns nicht nur auf einen Themenschwerpunkt fokussieren. Dennoch steht über all unseren Arbeiten mit hohem Wiederfindungswert der Versuch, das nach außen Sicht- oder auch Unsichtbare, auf die tatsächliche, molekulare Ursache herunter zu brechen, um konkrete Verbesserungen für Diagnostik, Therapie und Prophylaxe zu erreichen. Zu den langfristig angelegten Projekten gehören Modelle zur genetischen Krankheitsresistenz, derzeit insbesondere gegen APP. Hier gelingt es langsam, mit den modernsten Verfahren und den richtigen Kooperationspartnern erste Genmarker zu etablieren. Auch von Erregerseite tasten wir uns an APP heran, in erster Linie zwecks Identifikation von Sequenzmotiven mit Assoziation zur Virulenz, Resistenz und den Serotypen; denn es besteht dringend Handlungsbedarf, die diagnostischen und prognostischen Engpässe der Serotypisierung zu überwinden und durch saubere molekulare Genmarker zu ersetzen. Auch M. hyopneumoniae und PCV2, PRRSV und Brachyspiren stehen in unserem Fokus.

Krankheitsresistenz und molekulare Diagnostik dienen letztlich dazu nicht nur die Effizienz der Produktion anzuheben, sondern auch Tierschutz und Wohlbefinden zu fördern und damit die abwärtsdrehende Verbraucherschraube aufzuhalten. Direkt in diesen Projektbereich zählt die intensive Beschäftigung mit den Ursachen für Entzündung und Nekrosen beim Schwein und mit Möglichkeiten, diese zu überwinden.“