Foto Dr. Marc-Alexander Lieboldt

Dr. Marc-Alexander Lieboldt

Forschungsschwerpunkt:

Diätetische Beeinflussung des Metabolismus und Immunsystems (Immunonutrition) landwirtschaftlicher Nutztiere

Vortragstitel:

Beeinflusst eine Phosphor-reduzierte Fütterung die Knochengesundheit von Schweinen?

Bisherige Arbeit:

Seit Abschluss seines Veterinärstudiums 2013 an der Tierärztlichen Hochschule Hannover war Herr Dr. Lieboldt zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Tierernährung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) in Braunschweig beschäftigt. Hier arbeitete er unter anderem in einem FLI-Verbundprojekt zum Themenkomplex „Genotyp-Umwelt-Interaktion“, das der Hypothese nachging, ob die Selektion auf hohe Leistung zu einer verminderten Anpassungsfähigkeit von Legehennen gegenüber Umweltfaktoren führe. In diesem Projekt fokussierte Herr Dr. Lieboldt seine Untersuchungen auf immunmodulierende Eigenschaften der Aminosäure L-Arginin im Rahmen einer LPS-induzierten, akuten systemischen Entzündungsreaktion bei hoch- und minderleistenden Legelinien. Nach seiner Promotion zu diesem Thema widmete sich Herr Dr. Lieboldt weiterhin der immunnutritiven Forschung bei landwirtschaftlichen Nutztieren mit einer verstärkten Betrachtung der energetischen Kosten der angeborenen Immunantwort beim wachsenden Geflügel. Seit 2017 arbeitet Herr Dr. Lieboldt an der Professur für Ernährungsphysiologie und Tierernährung der Universität Rostock ebenfalls als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie als Leiter der Versuchsstation „Friedrich Harms“. Seine Forschung konzentriert sich dabei weiterhin auf modulierenden Einflüsse einer variierenden Energie- und Nährstoffversorgung (z. B. Aminosäuren, Phosphor) auf den Stoffwechsel, das Immunsystem und letztlich die Gesundheit landwirtschaftlicher Nutztiere.